Psalm 121 – ein paar Gedanken

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Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen ...

Ich möchte euch gerne erzählen, was mich, unter anderem, durch die letzten Monate getragen hat. Und was mir viel Freude bereitet und mir hilft, ausgeglichener zu sein.

Partnerschaft, Familie, Freunde und meine neue Leidenschaft, das Backen, sind es nicht, von denen ich erzählen will, auch wenn sie mir ebenfalls den Rücken stärken. Ich spreche von der Natur und den Bergen; dem draußen sein. Es gibt wenig, was mich mehr entspannt, wenig, dass mir mehr herausfordern kann, wenig, wo ich mich so auspowern kann. Und dann der Ausblick, weit Blick, der meine Sehnsucht stillt.

Wenn es in meinem Leben oder in meiner Arbeit viel zum Nachdenken gibt, gehen mein Blick und meine Füße gen Berge. Beim laufen fließen die Gedanken. Was werden die nächsten Monate bringen? Wie meistern wir das, was kommt – Vakanz und Jugendarbeit in Zeiten von Corona? Manchmal scheint es zum Verzweifeln.

Dann will ich mich daran erinnern, wie es in Psalm 121 heißt: Er wird meinen Fuß nicht gleiten lassen, und der mich behütet, schläft nicht. Auch nicht in den nächsten Monaten. In aller Ungewissheit darf ich, dürfen wir, darin gewiss sein.

Viel Kraft, bleibt gesund, eure Kathrin

Psalm 121 (Mein Lieblingspsalm)

Ein Wallfahrtslied. Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat. Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht. Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht. Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand, dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts. Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele. Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit!