Bausteine-Stadt

Brauchst eine Stadt - Baust eine Stadt - Bausteinestadt

Was ist die Bausteinestadt?

Die Bausteinestadt ist ein Projekt der Evang. Jugend Allgäu für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Kinder bauen ein Wochenende lang mit über 100.000 LEGO©-Steinen ihre eigene Stadt: mit verschiedenen Gebäuden, Parks, Zugstrecken, Autos und Booten.

Begleitet werden sie dabei von ehrenamtlichen Jugendlichen. In einem großen Familiengottesdienst wird die Stadt dann feierlich eröffnet und den Eltern präsentiert. Anschließend wird alles abgebaut und die Stadt zieht um in die nächste Gemeinde, die dieses Projekt durchführt.

Insgesamt werden also viele Kinder erreicht, viele Ehrenamtliche lassen sich einbinden, Öffentlichkeit wird hergestellt und dabei macht es auch noch richtig Spaß, gemeinsam zu bauen!

Wie funktioniert das?

Die Stadt besteht aus 12 Holzplatten, die miteinander verschraubt werden. Die Grundfläche ist bereits festgelegt. Darauf werden dann ganz verschiedene Gebäude gebaut: ein paar große Gebäude mit Anleitung, am meisten Platz gibt es aber für eigene Kreationen der Kinder.

Dafür stehen Steine zur Verfügung, die in Kisten sortiert sind, so dass man recht schnell weiß, welche Steine man wo findet.

Insgesamt können maximal 70 Kinder gleichzeitig bauen. Allerdings ist die Stadt durch die Holzplatten modular konzipiert, d.h. auch mit 20 Kindern ist ein Einsatz möglich, dann werden halt nicht alle Platten aufgebaut. Möglich ist auch ein Eltern-Kind-Bautag oder drei Abende mit Vätern oder ein Traumhausbau mit dem Seniorenkreis oder ein Abend mit dem KV oder aber … einer ganz eigenen Idee.

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Wie groß ist der zeitliche Aufwand?

Die Stadt wird immer für eine Woche gebucht. Je nachdem, wo die Stadt vorher im „Einsatz“ war, wird sie dort oder in Kaufbeuren abgeholt. Die Aktion mit den Kindern findet normalerweise Freitagnachmittag und Samstag statt, am Sonntag ist dann der Gottesdienst mit Eröffnung der Stadt. Es empfiehlt sich, am Donnerstag bereits alles zusammen mit Ehrenamtlichen aufzubauen, der Sonntagnachmittag eignet sich gut für den Abbau, weil oft auch Eltern dann bereitwillig helfen. Insgesamt ist die Aktion vergleichbar mit einer Kinderbibelwoche.

Was hat das alles mit Kirche zu tun?

Hier erleben Kinder Gemeinschaft, getragen von unserem christlichen Glauben. Sie erleben in dem, wie wir miteinander umgehen, wie Ehrenamtliche sich auf sie und ihre Bedürfnisse einlassen, schon im Kleinen, dass Christsein bedeutet füreinander einzustehen. Als TeilnehmerIn muss man keine besonderen Fähigkeiten haben, man darf sich so, wie man ist, einbringen und entfalten. Und ganz wichtig: Bei der Bausteinestadt ist keiner allein. Die Kinder bauen in kleinen Teams, sie sprechen sich untereinander ab, und erfahren so, was für einen ungemeinen Mehrwert das Miteinander hat. Sie erproben an der Spielstadt also das, was wir als Christen uns auch für die große Stadt erhoffen und anstreben: Dass sich jeder einbringen darf, dass auf die Bedürfnisse aller Beteiligter geachtet wird, und am Ende tragfähige Kompromisse gefunden werden.

Neben diesem fast beiläufigen Erleben von Christsein, bietet die Bausteinestadt natürlich eine Vielzahl an Möglichkeiten, Evangelium zu verkünden. Es werden gemeinsam Lieder gesungen, Andachten gefeiert und die Eröffnung der Stadt ist eingebettet in einen feierlichen Gottesdienst. Den eigenen Ideen sind hier keine Grenzen gesetzt!

Wo bekomme ich nähere Infos?

Alle Informationen zu freien Terminen, weiteren Einsatzmöglichkeiten, Kosten usw. gibt es bei Pfarrer Martin Kugler, der für die Bausteinestadt zuständig ist. Bitte hierzu einfach das Kontaktformular ausfüllen und absenden!

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